Baby schläft nachts nicht – Ursachen und Lösungen

Ihr Baby schläft nachts nicht? Die ersten Wochen mit dem Neugeborenen sind für viele junge Eltern eine große Herausforderung. In den ersten Lebenswochen ist das ziemlich normal, da das Baby erst seinen Lebens- und Schlafrhythmus finden muss. Ist Ihr Baby schon etwas größer und hat es seinen Rhythmus gefunden, kann es hin und wieder vorkommen, dass Ihr Baby nachts wach ist.

Es gilt, die Ursache herauszufinden, warum Ihr Baby nachts nicht schläft. Sie als Eltern sind gefragt. Sie müssen herausfinden, welche Vorgehensweise am besten hilft, wenn Ihr Baby nicht alleine schlafen will.

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Baby schläft nachts nicht

Die ersten Lebenswochen

Unabhängig davon, wie spät es gerade ist, schlafen Neugeborene meistens nie länger als drei bis vier Stunden am Stück. So manches Baby will auch nicht schlafen, wenn es nachts müde ist. Es hat Schwierigkeiten mit dem Einschlafen. Während einige Babys bereits nach ca. drei Monaten einen gewissen Rhythmus gefunden haben, kann es bei anderen Babys bis zu sechs Monaten dauern.

Bei den meisten Babys entwickelt sich ab der vierten bis sechsten Lebenswoche ein regelmäßiges Schlafverhalten. Der Schlaf verteilt sich dann mehr auf die Nacht. Am Tage hingegen wird das Baby aktiver.

Besonders in den ersten Lebensmonaten ist das Baby noch in einer Findungs- und Entwicklunsgphase. Durch die Gewohnheiten aus dem Mutterleib kann es dazu kommen, dass es tagsüber oder nachts nicht schlafen kann oder möchte. Das ist jedoch vollkommen normal!

So schaffen Sie eine Tagesstruktur

Bereits frühzeitig sollten Sie nach der Abendmahlzeit Einschlafrituale fördern. Auch dann müssen Sie noch damit rechnen, dass Ihr Baby nachts nicht schläft. Gleichermaßen kann es passieren, dass das Kind dafür an anderen Tagen tagsüber nicht schlafen möchte. Die Unregelmäßigkeit ist hier vorprogrammiert.

Es wäre völlig falsch, wenn Sie versuchen würden, das Baby mit Stillen oder mit der Flasche wieder in den Schlaf zu bringen. Schnell würde es sich daran gewöhnen – für Sie als Eltern bedeutet das Stress. Vielmehr sollten Sie nach der Abendmahlzeit folgendermaßen vorgehen:

  1. Baby wickeln
  2. Schlafsachen anziehen
  3. Kuscheln
  4. Baby ins Bettchen legen
  5. Licht dimmen
  6. Schlaflied singen

Ihr Baby schläft nachts unruhig? In diesem Fall sollten Sie bereits den Nachmittag ruhiger gestalten. Sie sollten blaues Licht vermeiden und daher in der Gegenwart Ihres Babys kein Fernsehgerät, Tablet oder Smartphone benutzen. Blaues Licht verzögert die Ausschüttung des Schlafhormons Serotonin.

Rituale helfen Kindern und Babys dabei, nachts besser ein- und durchschlafen zu können. Festigen Sie diese Vorgehensweisen also täglich!

Ihr Baby schläft nachts nicht wieder ein? Mit Händchenhalten oder Streicheln können Sie Ihr Baby beruhigen. Oft hilft Pucken, indem Sie das Baby fest in eine Decke wickeln. Sie sollten ihm außerhalb der Mahlzeiten keine Nahrung anbieten. Das Baby hat Schlafprobleme oder schläft unruhig, da es die Nahrung verdauen muss. In den ersten Lebenswochen benötigen Babys sechs Mahlzeiten. Im Laufe der Zeit werden es nur noch fünf Mahlzeiten.

Ihr Baby schläft nachts nicht? Was Sie in späteren Lebensmonaten tun können

Viele Babys haben im Alter von drei oder vier Monaten bereits einen guten Schlafrhythmus gefunden und schlafen durch. Das ist kein Garant, dass Sie von nunan ruhige Nächte haben. Ihr Baby schläft nachts nicht mehr? Häufig beobachten Eltern, dass ihr Baby zwischen dem sechsten und zwölften Lebensmonat wieder unruhig schläft. Das Baby schläft nachts nicht wieder ein. Das kann verschiedene Ursachen haben:

  • Das Baby durchläuft einen Entwicklungsschub
  • Das Baby verspürt Trennungsangst
  • Das Baby hat eine Trotzphase
  • Schmerzen beim Zahnen
  • Ungewohnte Situation

Vor einem Entwicklungsschub, beispielsweise Krabbeln, Sitzen oder Laufen, ist Ihr Baby oft unausgeglichen und hat keinen Appetit. Das Baby schläft nachts nicht. Ist der Entwicklungsschub vollzogen, normalisiert sich das wieder. Haben Sie das Baby ins Bettchen gelegt und verlassen Sie das Zimmer, weiß das Baby noch nicht, dass Sie wiederkommen.

Wie bei allem können auch nächtliche Schlafprobleme viele verschiedene Hintergründe haben. Sie müssen also besonders empathisch sein, um Ihr Baby individuell zu verstehen.

Beruhigen Sie Ihr Baby mit Streicheln. Eine Trotzphase tritt ein, wenn Ihr Baby nicht so will wie Sie. Das Baby wird selbstständiger. Helfen können Sie ihm, wenn Sie ihm tagsüber besonders viel Geborgenheit bieten. Nicht jedes Baby hat Probleme beim Zahnen. Es kann jedoch passieren, dass es Fieber hat und dass der Speichelfluss verstärkt ist. Sehen Sie eine Rötung am Zahnfleisch, bricht das erste Zähnchen durch. Mit einem schmerzstillenden Zahnungsgel oder einem sauberen Seiftuch, auf dem es herumkauen kann, helfen Sie Ihrem Baby.

Baby schläft nachts unruhig

Ihr Baby schläft nachts nicht – Überschätzen Sie das Schlafbedürfnis nicht

Viele Eltern überschätzen das Schlafbedürfnis Ihres Babys, besonders beim ersten Kind. Das Schlafbedürfnis ist bei jedem Baby unterschiedlich. Kommt Ihr Baby mit weniger Schlaf aus, sollten Sie es nicht zu früh ins Bettchen bringen. Der Mittagsschlaf sollte nicht zu lange dauern, da Ihr Baby dann nachts nicht schläft. Sinnvoll ist ein Schlafprotokoll, in dem Sie festhalten, wann Ihr Baby täglich einschläft und aufwacht.

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Schaffen Sie ein gutes Schlafklima

Ihr Baby ist nachts wach oder Ihr Baby schläft nachts unruhig? Mit einem guten Schlafklima können Sie viel zu einem gesunden Schlaf beitragen. Achten Sie auf eine feste und luftdurchlässige Matratze. Ziehen Sie dem Baby einen Schlafsack an und legen Sie es auf den Rücken. Die Zimmertemperatur sollte 18 Grad nicht überschreiten.

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